“Bewegung ist Gesundheit”

Gemeinsam mit der BARMER GEK möchten wir den SEENLANDMARATHON® 2014 unter das Motto “Bewegung ist Gesundheit” stellen. Bewegung hält Körper und Seele fit, deshalb tourt die Krankenkasse mit ihrem Showtruck durch ganz Deutschland und bringt Menschen in Bewegung. Auch der SEENLANDMARATHON® in Pleinfeld wird eine Station sein.
Freu Dich am Samstag auf spannende Vorführungen am Showtruck und im Festzelt! Als prominenter Botschafter ist Stabhochspringer Danny Ecker dabei, der unter anderem die Bambiniläufe begleitet. Am Sonntag geht es weiter mit interessanten Gesundheitsaktionen am Pavillon der BARMER GEK.

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Das Programm zu “Bewegung ist Gesundheit” beim SEENLANDMARATHON® im Überblick

Schon in den Monate der Vorbereitung möchten wir Dir hier praktische Tipps und Anregungen der BARMER GEK präsentieren.

Aufwärmen – Das A und O für ein effektives Training
Wer sich in einer Laufgruppe auf den SEENLANDMARATHON® vorbereitet, hat eine Sorge weniger: Er wird beim Aufwärmen vom Trainer angeleitet. „Jeder, der individuell trainiert, sollte sich jedoch intensiv mit dem Thema Aufwärmen auseinandersetzen“, rät Christoph Neumeyer, Bezirksgeschäftsführer bei der BARMER GEK Weißenburg, „denn gesunder Sport beginnt mit dem Aufwärmen“.
Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wirkt das Aufwärmen Verletzungen wie zum Beispiel Muskelrissen entgegen und bereitet die Muskulatur auf die bevorstehende Belastung vor. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich vor einem Training oder Wettkampf aufzuwärmen. Gerade beim Laufen oder Radfahren bietet es sich an, sich langsam einzulaufen oder einzuradeln und dann in das eigentliche Training zu starten. Hilfreich sind jedoch auch gymnastische Aufgaben wie Koordinations- und Dehnungsübungen. „Damit sollte man jedoch erst beginnen, wenn die Muskeln schon leicht angewärmt sind“, empfiehlt Neumeyer. Die meisten Übungen wie zum Beispiel Armekreisen oder Rumpfbeugen sind vielen aus dem Sportunterricht in der Schule bekannt. Auch findet man viele Informationen zum Thema Aufwärmen in Fachzeitschriften, Büchern oder Internetmagazinen. Neumeyer: „Da jeder Körper anders ist, ist es sinnvoll, sich sein individuelles Aufwärmprogramm zusammenzustellen“. Die Dauer eines effektiven Aufwärmprogramms liegt dabei zwischen 10 und 30 Minuten. Sie ist abhängig vom Trainingszustand und Alter. Je trainierter und jünger ein Sportler ist, desto kürzer benötigt er für das Aufwärmen.
Auch nach dem Training ist Vorsicht geboten. Um den Körper nach der Höchstleistung zu regenerieren, sollten erneut Dehnübungen durchgeführt werden. Auch eine warme Dusche oder ein Bad im Anschluss an das Training lockern die Muskeln und entspannen Körper wie Geist. Fazit von Neumeyer: „Wer seinem Körper vor und nach dem Training etwas Gutes tut, wird sich auf das nächste Training freuen“.
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Aquafitness – die abwechslungsreiche Alternative

„Aquafitness ist der ideale Sport, wenn es darum geht, Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit zu verbessern und gleichzeitig die Gelenke zu schonen“, erklärt Christoph Neumeyer, Bezirksgeschäftsführer bei der BARMER GEK Weißenburg. „Wasser vermittelt uns durch seinen Auftrieb ein Gefühl von Leichtigkeit, denn das eigene Körpergewicht muss nicht komplett getragen werden. Gleichzeitig hat Wasser eine höhere Dichte als Luft und jede Bewegung muss gegen einen höheren Widerstand ausgeführt werden. Dadurch werden die Muskeln effektiver gestärkt als bei der gleichen Übung an Land.“ Besonders profitieren Patienten nach Hüft-, Knie- oder Sprunggelenksverletzungen vom Sport im Wasser. Überlastungsreaktionen oder Verletzungen bleiben ohne die starke Belastung, die das Training an Land mit sich bringt, meistens aus.

Mehr als „nur“ Wassergymnastik

Aquafitness ist mehr als Wassergymnastik im klassischen Sinne. Mittlerweile werden viele Sportarten unter fachlicher Anleitung ins Wasser übertragen. Aqua-Jogging, Aquastep, Aquadancing, Aquaball oder Aqua-Power – die Palette der Angebote ist groß und fast für Jeden ist etwas dabei. Oft mit motivierender Musik und mit Hilfe von Gewichten oder den sogenannten Aqua-Mitts, die die Oberfläche der Hand vergrößern und dadurch den Wasserwiderstand verstärken, wird Aquafitness zum echten „Fettkiller“. „Im Wasser ist der gesamte Körper in Bewegung“, so Neumeyer. „Neben den eigentlich zu trainierenden Muskelgruppen werden auch Bauch- und Rückenmuskeln beansprucht, die zusammen eine Art Korsett um die Wirbelsäule bilden. Je stärker dieses Korsett, desto weniger anfällig ist man beispielsweise für Rückenschmerzen.“

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Sportlich durch den Sommer

Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein – viele Sportler kommen gerade im Sommer so richtig in Schwung. „Wer beim Training im Freien einige Punkte beachtet, muss auch bei Temperaturen über 25 Grad nicht unbedingt eine Auszeit vom Sport nehmen”, sagt Christoph Neumeyer, Bezirksgeschäftsführer bei der BARMER GEK Weißenburg.
Sport ja oder nein, das hängt im Hochsommer vor allem von der Dosierung und vom Trainingszustand ab. „Wer vorher nicht regelmäßig Sport getrieben hat und jetzt durchstartet, riskiert Kreislaufprobleme”, so Neumeyer. Aber auch durchtrainierten Sportkanonen können sowohl die Hitze als auch die UV-Strahlung zu schaffen machen. Deshalb lauten die wichtigsten Tipps des Sport-Experten:

Die richtige Trainingszeit wählen
Die beste Zeit ist der frühe Morgen, wenn die Luft noch frisch und klar ist. Auch die Ozonbelastung ist dann noch am geringsten. Allerdings ist der Pollenflug frühmorgens besonders heftig. Allergiker und Spätaufsteher sollten deshalb auf den Sonnenuntergang warten.

Trainingsstrecke anpassen
Läufer und Radfahrer sollten lange sonnige Streckenabschnitte meiden und stattdessen in den Schatten ausweichen.

Auf genügend Flüssigkeit achten
Vor dem Training gilt: ausreichend Wasser oder Saftschorle trinken. Das reicht für ein einstündiges Training. Wer länger trainiert, sollte alle 30 Minuten etwa 0,2 Liter Wasser zu sich nehmen.

UV-Schutz richtig einsetzen
Schweißnasse Haut ist besonders gefährdet für Sonnenbrand. Durch das Schwitzen werden UV-Schutzmittel schnell verdünnt und wirken dann nicht mehr gut. Deshalb sollte man eine möglichst fettarme Creme verwenden, diese vor Trainingsbeginn auftragen und gut einziehen lassen. Fetthaltige Mittel können die Poren verstopfen und so das Schwitzen beeinträchtigen.

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Muskelkater – Muss das sein?

Jeder kennt das: Da hat man sich aufgerafft und sich sportlich betätigt und einige Stunden später bekommt man quasi zur Strafe einen ordentlichen Muskelkater. Plötzlich spürt man Muskeln, von denen man manchmal nicht einmal ahnte, dass man sie hat.

Doch was verbirgt sich hinter dem Phänomen des Muskelkaters? „Muskelkater ist die Reaktion des Körpers auf eine Überlastung der Muskeln“, erklärt Christoph Neumeyer, Bezirksgeschäftsführer bei der BARMER GEK. „Bei dieser Überlastung entstehen feine Risse in der Muskelfaser, sogenannte Zerreißungen mit Entzündungsreaktionen.“ Die daraus resultierenden Schmerzen, die ungefähr 24 Stunden nach dem Training am schmerzhaftesten sind, können mehrere Tage anhalten.

Muskelkater ist nicht gefährlich, der Körper braucht dennoch Zeit und Ruhe, um sich zu regenerieren. Meistens ist der Muskelkater nach zwei bis drei Tagen vorbei. Bis dahin sollte man den beanspruchten Muskeln Ruhe gönnen und Wärmeanwendungen bevorzugen, statt den nächsten Dauerlauf zu planen. „Bei dem Tipp ‚Bei Muskelkater sollte man am besten weiter trainieren’ handelt es sich um einen weitverbreiteten Irrtum“, so Neumeyer.

Aufwärmen, Dehnen und Massagen werden zwar oft vorbeugend eingesetzt, es gibt jedoch keine klaren Beweise für ihre Wirkung. Es ist aber auf jeden Fall sinnvoll, große Kräfte und Bewegungsausschläge am Anfang einer neuen sportlichen Aktivität zu vermeiden und die Belastung nur langsam zu steigern. Denn: Wer regelmäßig trainiert, bekommt seltener einen Muskelkater.

Neumeyer: „Ich rate allen, die am SEENLANDMARATHON® teilnehmen, langsam mit dem Training zu beginnen, um so einen Muskelkater, der die Vorbereitungen stört, zu vermeiden.“muskelkater

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