Liebe Sportlerinnen und Sportler,

unsere Gesellschaft befindet sich im Ausnahmezustand und über allem schwebt die Frage: Wie geht das weiter? Ihr seht uns gerade auch ein Stück weit ratlos – aber nicht mutlos. Wir wollen Euch hier erklären, was uns gerade umtreibt, und wie wir als Veranstalter versuchen, mit der Lage umzugehen. Immer unter dem Grundsatz: Die Gesundheit geht vor.

Seit 25 Jahren bietet die BABOONS GmbH als Sportpromotor bzw. auch der Partnerverein, die OAI e.V. als Veranstalter, rund 20 Sportveranstaltungen pro Jahr im deutschsprachigen Raum in den Bereichen MTB (E1 Serie), E-Bike (E-Bike DM), Offroad-Motorsport (GCC) sowie Laufsport (Seenlandmarathon und Altmühltrail) an. Da wir mittlerweile ein Vierteljahrhundert am Markt sind, wirft uns nichts so schnell um und wir sind zuversichtlich, auch die aktuellen Herausforderungen zu meistern. Trotzdem trifft uns Corona natürlich hart…

corona update

Welche Veranstaltungen dieses Jahr schlussendlich stattfinden können und welche nicht – wir können es aktuell noch nicht voraussagen. Grundsätzlich planen wir aber auch in diesen Zeiten so, als würden ab ca. Ende Mai alle unsere Events stattfinden – müssen und werden uns dann aber an die aktuelle Corona-Lage anpassen. Am Ende entscheiden die Behörden und die aktuelle Gesundheitslage, ob und wenn ja in welcher Form die Sportevents durchgeführt werden. Bis dato fehlt uns immer noch eine klare, belastbare Aussage der Behörden von Bund und Ländern, wie sie den Begriff „Großveranstaltung“ definieren.

Welche Folgen hat das für Euch als Sportler und für uns und unsere Partnervereine als Veranstalter? Es wird noch schwieriger, Sportevents zu planen. Man kann Veranstaltungen verschieben – so wie wir das bereits getan haben. Das geht aber natürlich nicht beliebig, da der Kalender im zweiten Halbjahr irgendwann einfach voll ist. Auch andere Veranstalter sind in derselben Situation. Mit der Folge, dass es doppelt eng wird.

Natürlich geht immer die Gesundheit vor und Veranstaltungen müssen sich dem gesellschaftlich übergeordneten Ziel unterordnen. Aber wir müssen auch über die Finanzen reden. Leider kann man sich gegen derartige Ereignisse wie die Corona-Krise nicht finanziell absichern. Dieses Thema trifft alle Sportveranstalter gleich. Dabei ist es egal, ob es sich um kleine Sportereignisse auf Vereinsbasis handelt oder um Großveranstaltungen. Fast alle werden übrigens am Ende zum größten Teil über ehrenamtliche Vereinsarbeit geleistet.
Auch bei uns ist das so. Die Veranstaltungen, die wir selber organisieren, basieren immer auf dem gemeinnützigen Verein OAI mit vielen ehrenamtlichen Helfern. Fast alle unsere festen Mitarbeiter sind als Verwaltungskräfte für die vielfältigen Aufgaben sozialversicherungspflichtig in diesem Verein angestellt. Die Sportserien basieren außerdem zusätzlich auf der ehrenamtlichen Arbeit unserer vielen Partnervereine. Die Promotion-Firma Baboons stützt diese Aktivitäten durch Medienarbeit und der Zusammenarbeit mit Sponsoren aus der Wirtschaft. Nur so ist der professionelle Standard unserer Veranstaltungen zu sichern.

Insofern ist das, was wir gerade erleben, der Super-GAU für Sportveranstalter.  

Nicht nur wir, sondern vermutlich alle Veranstalter machen sich die Entscheidungen zum weiteren Vorgehen in der Krise nicht leicht. Wir alle sind Sportler und hängen auch selbst mit unserem Herzen an der Sache und viele Teilnehmer haben in den vergangenen Monaten hart trainiert, um an den Veranstaltungen erfolgreich teilnehmen zu können.

So sitzen wir am Ende alle in einem Boot, wobei wir als Veranstalter in der momentanen Situation diejenigen sind, die wirtschaftlich extrem hart vom Shutdown betroffen sind. Wir haben aber keinerlei Alternativen—also planen wir weiter und mit Optimismus für die Zukunft. Wir hoffen dabei auch künftig auf das Vertrauen der Teilnehmer und der Sponsorpartner.
 
Euer BABOONS/OAI-Orgateam

P.S.: Entgegen den vollmundigen Versprechungen lässt die Politik die Veranstaltungsbranche bisher komplett im Regen stehen. Dabei fehlt offenbar auch das Verständnis, wie die Branche funktioniert und dass mit Veranstaltungsabsagen ein komplettes Jahr Vorarbeit (und die Kosten dafür) zunichte gemacht ist.

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